„Fußball ist (auch) Frauensache“, 3. BVB-Aktionstag am 25. Mai 2019

Auch für Frauen ist Fußball eine der schönsten Nebensachen der Welt, ebenso für uns weiblichen Fans von Herzblut Schwarzgelb, die wie wir zu den 25% regelmäßigen Stadiongängerinnen von Borussia Dortmund gehören.

Übrigens eine fantastisch hohe Zahl, wenn man sich vorstellt, dass in der Regel 20.000 weibliche Fans in den Signal Iduna Park pilgern.

Es gibt aber auch eine Schattenseite, denn es kommt immer mal wieder zu sexuellen Belästigungen und zu diskriminierenden Situationen.

Deshalb widmete sich der 3. Aktionstag dem Thema „Sexismus“. Die angebotenen Workshops vormittags und nachmittags unter anderem mit den Inhalten „Umgang mit sexueller Belästigung und Gewalt in Fußballfanszenen“, „Bodycheck! Techniken und Grundlagen der Selbstverteidigung für Frauen und Mädchen“ oder „Welche Awareness-Strukturen braucht der Fußball?“ boten Möglichkeiten, sich mit anderen Fans über ihre Erfahrungen auszutauschen, aber auch Konzepte zu erarbeiten, wie man im Falle einer sexuellen Belästigung reagieren sollte und wie man schnelle Hilfe erfahren kann. Unser Mitglied Elke nahm dabei am Workshop für Selbstverteidigung teil, bei dem vier einfache, aber sehr wirkungsvolle Abwehr-, Schlag- und Tritttechniken eindrücklich gezeigt wurden, damit sich die Teilnehmerinnen im Ernstfall gegen körperliche Provokation wehren können.

In einer abschließenden Podiumsdiskussion wurde noch einmal deutlich, dass in diesem Bereich schon viel unternommen wird, dass aber noch lange nicht alle Fans respektvoll und rücksichtsvoll miteinander umgehen und es noch viel zu tun gibt. Wir hoffen auf weitere Aktionstage wie die ersten drei, die wir besucht haben, denn das war mal wieder ein tolles Angebot des BVB.

Fandelegiertentagung am 23.08.2018

Am 23.08.18 durften unsere Mitglieder Lisa und Axel an der Fandelegiertentagung unsers BVB teilnehmen. Es war wieder eine kurzweilige und interessante Veranstaltung. Angefangen mit einer Interviewrunde, die Nobby Dickel gewohnt souverän leitete. Hier konnte er dem neuen Trainer Lucien Favre, dem Verantwortlichen der Lizenzspieler Sebastian Kehl und unserem Mannschaftkapitän Marco Reus einige Fragen stellen. Dabei wurde das Pokalspiel gegen Greuther Fürth mit dem Kommentar „Was habt ihr denn da mit uns Fans gemacht?“ und zum Beispiel, dass sich der neue Bundesliga-Ball noch nicht an die Schusstechnik von Marco Reus gewöhnt hat, angesprochen.

Schließlich konnten auch Fragen aus den Reihen der etwa 800 Teilnehmern der Fanclubs gestellt werden. Dabei kamen unterschiedlichste Themen zur Sprache. „Was hat Matthias Sammer zu sagen?“ „Was sind die Aufgaben von Sebastian Kehl und wie lebt es sich nach seinen Regeln?“ „Wer wird neuer Stürmer“ und „wird der Trainer sich mit der Mannschaft vor der Süd feiern lassen?“ Das Highlight war eine ältere Dame, die den Trainer fragte: „Ist es eigentlich richtig, dass Bürki permanent an der Mittellinie rumturnt, der gehört doch ins Tor?“.  Dr. Hockenjos berichtete über Veränderungen im Stadion, unter anderem Toiletten und andere Renovierungsarbeiten. Dabei machte er deutlich, dass die Bausubstanz der „Immobilie Stadion“ so gut sei, dass wir in 50 bis 100 Jahren noch Spiele unseres BVB im Tempel anschauen können.

Carsten Cramer berichtete über einige Marketingmaßnahmen und Ticketing, bis dann die Fanbeauftragten ihre Arbeit und die des Fanrates darstellten.

Mit vielen Informationen und einem guten Gefühl fuhren alle nach einem abschließenden Applaus nach Hause.

Fußballgolf

Fußballgolf im Soccerpark Westfalen am 9. Juni 2018

Das Runde muss in das Eckige? Weit gefehlt beim Fußballgolf …
Vor unserem Treffen im Soccerpark wussten wir alle nicht so richtig, was das eigentlich ist – Fußballgolf. Spielt man das jetzt auf einer Minigolfanlage? Aber dann passt der Fußball nicht. Ist es ein Fußballplatz? Dann passen die kleinen Bällchen nicht.

Wir staunten nicht schlecht, als wir zusammen mit unseren Freunden vom DEAF-Fanclub die Anlage betraten, 18 Bahnen vorfanden, mit und ohne Hindernissen, wie eine Minigolfanlage eben, nur viiiiel größer!
Wir bildeten Teams, bekamen eine Wettkampfkarte für die 18 Bahnen und jeder einen Fußball. Jetzt mussten wir den Fußball „nur noch einlochen“. Dabei galt es, große Entfernungen zu überbrücken, Hindernisse zu umspielen und mit wenigen Ballkontakten das Ziel zu treffen.

Aber oft landete der Ball im Klee, im hohen Gras oder in der Sandmulde. Manchmal ging der Schuss auch gegen den einzigen Baumstamm, der weit und breit in der Gegend rumstand. Wir haben uns auf jeden Fall krumm gelacht.
Nach dem Sport ließen wir den Nachmittag gemeinsam im Biergarten ausklingen. Das war ein toller Spaß und eine gute Einstimmung auf die Weltmeisterschaft.

Von Tina und Elke